Über Schlangen und Skorpione gehen – Dein Leben im Sieg

Fühlst du dich im Alltag manchmal von giftigen Situationen, beißenden Worten oder schweren Prüfungen umzingelt? Hast du den Eindruck, dass dir die Umstände die Kraft aussaugen und der Feind dich einschüchtern will? In dieser bewegenden Botschaft aus Lukas 10,17–24 zeigt Pastor T. Lange anhand des Wortes Gottes auf, warum du als Gläubiger niemals in der Opferrolle bleiben musst, sondern durch Jesus Christus ein Leben im echten Sieg führen darfst.

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Erinnerst du dich an Situationen in deinem Leben, in denen dir der Wind so richtig rau ins Gesicht blies? Momente, in denen Menschen dir mit boshaften Worten begegnet sind oder Umstände dich bis ins Mark erschüttert haben? Wenn wir ehrlich sind, kennen wir alle Zeiten, in denen sich die Herausforderungen anfühlen wie schmerzhafte Giftstiche.

Genau in diese Lebenswirklichkeit hinein spricht Jesus Worte von gewaltiger Tragweite. Als Seine siebzig Jünger begeistert aus den Dörfern und Städten zurückkehrten, weil selbst böse Geister ihnen in Seinem Namen gehorsam waren, richtete der Herr ihren Blick auf das Wesentliche. Er erinnerte sie daran, dass der Satan wie ein Blitz vom Himmel gefallen ist, und gab ihnen eine Verheißung, die bis heute für jeden gilt, der Ihm nachfolgt:

„Siehe, ich gebe euch die Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch in irgendeiner Weise schaden.“

— Lukas 10,19

Bevor wir diese Bildersprache entschlüsseln, halte dir ein gewaltiges Vorrecht vor Augen: Die Propheten und Könige des Alten Testaments sehnten sich danach, das zu sehen und zu hören, was wir heute wissen dürfen. Sie blickten nur durch einen Schleier nach vorn. Wir aber leben nach dem Kreuz und der Auferstehung. Wir halten das vollständige, unfehlbare Wort Gottes in den Händen. Wir dürfen im Geist den erhöhten Sohn Gottes schauen und aus Seiner Fülle leben.

Als Nachfolger Jesu schwebst du nicht über den Umständen, sondern trittst mitten im Alltag auf Schlangen und Skorpione – nicht aus eigener Kraft, sondern im vollbrachten Sieg des Herrn.

Gott auf dem Thron – Der Feind an der kurzen Leine

Um zu verstehen, warum du heute siegreich leben kannst, musst du die geistlichen Machtverhältnisse kennen. Manche Menschen denken fälschlicherweise, zwischen Gott und dem Teufel herrsche ein ewiger Zweikampf auf Augenhöhe – wie das fernöstliche Yin und Yang oder ein Duell, bei dem mal die eine und mal die andere Seite die Oberhand gewinnt. Die Bibel erteilt solchem Denken eine klare Absage. Es gibt keinen Dualismus auf Augenhöhe!

Gott ist der alleinige, allmächtige Schöpfer. Satan hingegen ist lediglich ein Geschöpf – ein ehemals schützender Cherub, der durch seinen Stolz zu Fall kam und aus dem Himmel verbannt wurde. Ein Geschöpf kann niemals gegen seinen Schöpfer siegen. Jesus preist Seinen Vater in Lukas 10,21 mit den Worten:

„Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde!“

— Lukas 10,21b

Gott ist nicht nur der Herr des Himmels, Er ist auch der unumstrittene Herr der Erde. Satan wird in der Schrift zwar als Fürst dieser Welt bezeichnet, doch ein Fürst ist kein König. Ein Fürst steht immer unter der Gewalt des wahren Herrschers. Gott der Vater ist der König, der Chef, der unumschränkte Herrscher des Universums!

Was bedeutet das für dich ganz persönlich? Der Widersacher haust zwar auf dieser Erde und treibt sein Unwesen, aber er ist angebunden wie ein Kettenhund. Ein wütender Hund an einer kurzen Leine kann bellen, knurren und Zähne fletschen, um dir Angst einzujagen. Aber er kann dich nicht beißen, solange du an der Hand deines Herrn bleibst. Satan kann in deinem Leben keinen einzigen Schritt weiter gehen, als Gott es ihm ausdrücklich erlaubt. Du bist ihm niemals schutzlos ausgeliefert! Durch das am Kreuz vergossene, kostbare Blut Jesu bist du erkauft, und durch den Heiligen Geist bist du göttlich versiegelt.

Schlangen und Skorpione: Gefahren mitten in unserer Welt

Wenn Jesus davon spricht, dass Er uns Vollmacht gibt, auf Schlangen und Skorpione zu treten, gebraucht Er eine anschauliche Bildersprache aus der Schöpfung. Natürlich gab es in der Kirchengeschichte Begebenheiten, wie beim Apostel Paulus auf Malta, wo eine reale Giftschlange keinen Schaden anrichten konnte. Doch im übertragenen Sinn meint Jesus vor allem die geistlichen und alltäglichen Gefahren, die uns begegnen.

Manchmal bezeichnen wir Menschen im Volksmund als „Schlangen“, wenn sie hinterhältig agieren. Skorpione wiederum sind das Sinnbild für heimtückische Giftstacheln. Denke an einen Besuch in einer Reptilienschau: Man sieht Würgeschlangen, die man sich fasziniert um den Hals legen kann. Doch bei den Giftschlangen und Skorpionen bleibt die Glasscheibe fest verriegelt mit Schloss und Riegel. Ein Skorpion ist kein sympathisches Tier. Er streckt seinen Hinterleib drohend nach oben, hält seinen Giftstachel bereit und lauert mit seinen Zangen. Man sagt: Je kleiner die Tiere sind, desto giftiger sind sie. Das kennen wir im übertragenen Sinn auch von manchen Mitmenschen.

Ein Christ schwebt nicht einfach abgehoben über den irdischen Dingen. Wenn wir über den Umständen schweben würden, könnten wir auf keine Schlangen treten! Wir berühren den Boden dieser gefallenen Welt. Wir leben mitten in den Herausforderungen:

  • Wir begegnen Menschen, die Gift versprühen, verleumden und verletzen.
  • Wir stehen in Situationen, die uns Kraft aussaugen, uns Angst einjagen oder Zweifel säen wollen.
  • Wir durchleben schwere Erkrankungen oder persönliche Krisen, die uns Schmerzen bereiten.

Vielleicht bist du in den letzten Wochen und Monaten über manchen Skorpion gelaufen. Es hat gestochen. Es tat weh – an deinen Füßen, in deiner Seele und in deinem Herzen. Die Bibel leugnet den Schmerz nicht. Aber Jesus verspricht Seinen Jüngern: „Nichts wird euch in irgendeiner Weise schaden.“

Das bedeutet: Der Stich kann schmerzen, aber er kann dir nicht zum endgültigen, ewigen Schaden gereichen! Warum nicht? Weil Gottes bewahrende Kraft dich durchträgt. Genau hier greift das unverbrüchliche Prinzip aus dem Römerbrief:

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“

— Römer 8,28

Gott lässt manchmal Dinge zu, die wir im ersten Augenblick nicht verstehen können. Doch in der Rückschau wirst du bezeugen: Gott hat mich hindurchbegleitet. Er gebraucht selbst die Angriffe des Feindes, um Seinen herrlichen Plan auszuführen und deinen Glauben wie Gold im Feuer zu läutern.

Keine Angst vor Worten und Gesichtern

Wie reagierst du, wenn die Bedrohung greifbar wird? Der Feind möchte, dass du dich ängstlich in dein Schneckenhaus zurückziehst. Er will dir einreden: „Gib doch auf! Sieh dich an, du bist kraftlos, das wird doch sowieso nichts mit dir. Du bist ein Verlierer!“ Diese Einflüsterungen kommen geradewegs von der dunklen Seite.

Gott aber ruft dich aus deiner Ecke heraus. Er fordert dich auf: Geh voran! Lass dich nicht einschüchtern! Schon im Alten Testament gab der Herr dem Propheten Hesekiel eine Botschaft mit auf den Weg, die genau zu unserer heutigen Situation passt:

„Und du, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen und fürchte dich nicht vor ihren Worten; wenn auch Dornen und Disteln bei dir sind und du unter Skorpionen wohnst, fürchte dich nicht vor ihren Worten und erschrick nicht vor ihrem Angesicht!“

— Hesekiel 2,6

Hesekiel wohnte inmitten von Menschen, die ihm feindlich gesinnt waren wie stechende Skorpione. Doch Gott befahl ihm: Fürchte dich nicht! Weißt du, warum der Zuruf „Fürchte dich nicht!“ hunderte Male in der Heiligen Schrift steht? Weil Gott ganz genau weiß, wie schnell unser menschliches Herz verzagt. Fürchte dich nicht bedeutet im Klartext: Vertraue mir! Glaube meinem Wort mehr als deinen Gefühlen!

Du musst nicht aus eigener Stärke handeln. Wir alle sind schwach und haben die Lebensumstände nicht in der Hand. Doch genau dort setzt Gottes Wirken an: Seine Kraft kommt in der Schwachheit zur Vollendung (2. Korinther 12,9). Wenn du nächste Woche in eine Situation kommst, die dich völlig überfordert – sei es am Arbeitsplatz, in der Familie, in der Nachbarschaft oder bei einer schweren Diagnose –, dann bekenne: „Herr, ich bin schwach, aber Du bist stark. Du gehst mit mir, und an Deiner Hand trete ich mutig voran.“

Siegermentalität: Gottesvertrauen statt Selbstvertrauen

Wenn wir durch diese Welt gehen, ist unsere innere Einstellung – unsere geistliche Mentalität – von entscheidender Bedeutung. Im Sport spricht man oft von der Mentalität eines Champions. Ein weltbekannter Ausnahmefußballer wie Cristiano Ronaldo wurde einmal nach dem Geheimnis seiner Erfolge gefragt. Seine bezeichnende Antwort lautete: „Unerschütterliches Selbstvertrauen.“

Für den irdischen Sport mag das zutreffen. Doch für dein geistliches Leben gilt das genaue Gegenteil! Das Geheimnis des Christen ist niemals Selbstvertrauen, sondern unerschütterliches Gottesvertrauen.

Siegermentalität bedeutet im biblischen Sinn nicht: „Hier komme ich, mir gelingt alles im Handumdrehen und wo ich bin, scheint die Sonne.“ Nein, echte biblische Siegermentalität weiß um die Gefahren. Sie sieht die Schlangen und Skorpione am Wegesrand. Aber sie stützt sich vollkommen auf die unumstößliche Tatsache: Jesus hat gesiegt!

Weil Christus am Kreuz triumphiert hat und aus dem Grab auferstanden ist, bist du an Seiner Hand automatisch auf der Siegerstraße. Jeder Gläubige trägt im übertragenen Sinn ein unsichtbares Zeichen auf der Stirn: Sieger. Du gehst nicht in den Kampf, um den Sieg mühsam zu erringen, sondern du lebst aus dem Sieg heraus, den Jesus bereits für dich erkämpft hat!

In Jakobus 4,7 finden wir die geistliche Kampfordnung für diesen Alltag:

„Unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.“

— Jakobus 4,7

Sich Gott zu unterwerfen bedeutet nicht, sich gedemütigt im Staub zu wälzen, sondern im Herzen und Denken anzuerkennen: „Herr, Du stehst über mir. Du hast alle Macht, und ich berge mich ganz bei Dir.“ Wenn du zu Christus flüchtest und dem Feind auf dem Fundament des Wortes widerstehst, hat er keine Schnitte – er muss die Flucht ergreifen!

Die göttliche Schutzausrüstung: Die Waffenrüstung anlegen

Gott schickt Seine Kinder nicht wehrlos in den Kampf. Er stellt dir eine himmlische Schutzkleidung zur Verfügung, die wir im Epheserbrief finden. Wenn du täglich mit Schlangen und Skorpionen konfrontiert bist, musst du wissen, wie deine geistliche Ausrüstung aussieht (Epheser 6,13–20):

1. Der Gürtel der Wahrheit (Vers 14)

Ein Gürtel sorgt dafür, dass die Kleidung nicht rutscht und alles fest zusammengehalten wird. In der Antike war daran auch das Schwert befestigt. Wenn du den Gürtel der Wahrheit ablegst und dich für Lügen oder menschliche Täuschung öffnest, fällt dir unweigerlich das Schwert aus der Hand. Gottes Wort ist Wahrheit. Es bringt dein Leben ins Lot und gibt dir festen Halt gegen jede Irrlehre.

2. Der Brustpanzer der Gerechtigkeit (Vers 14)

Bei einer Rüstung schützt der Panzer die lebenswichtigen Organe, allen voran das Herz. Wenn der Teufel dich mit Vorwürfen, Schuldgefühlen und Zweifeln beschießt, schützt dich nicht deine eigene Leistung, sondern allein Christi Gerechtigkeit! Du darfst dem Feind entgegnen: „Jesus hat am Kreuz alles für mich bezahlt. Seine Gerechtigkeit genügt mir vollkommen.“

3. Die Schuhe der Bereitschaft für das Evangelium des Friedens (Vers 15)

In diesen Stiefeln laufen wir über das Terrain dieser Welt. Als Christen sind wir keine Zankäpfel oder Streitmacher, sondern Friedensstifter. Wo immer es möglich ist, suchen wir den Frieden mit unserem Nächsten. Das Evangelium ist keine Gewaltherrschaft, sondern eine Botschaft der Versöhnung.

4. Der Schild des Glaubens (Vers 16)

Die römischen Soldaten bildeten damals eine geschlossene Schildkrötenformation, an der feindliche Geschosse wirkungslos abprallten. Dein Glaube – dein unerschütterliches Vertrauen auf Jesus – fängt die brennenden Pfeile des Zweifels, der Verzagtheit und der Angst ab, bevor sie dein Herz entzünden können.

5. Der Helm des Heils (Vers 17)

Der Helm schützt deinen Kopf und damit deine Gedanken. Er schenkt dir die unerschütterliche Gewissheit: Mein Heil steht unverrückbar fest in Christus! Niemand kann mich aus Seiner Hand reißen.

6. Das Schwert des Geistes & das Gebet (Verse 17–18)

Das Schwert ist deine einzige Angriffswaffe: das geschriebene Wort Gottes, die Bibel. Indem du Bibelverse kennst und aussprichst, weichst du dem Widersacher nicht. Und umhüllt wird diese gesamte Rüstung durch beständiges Gebet und Wachen im Geist. Wer betet, bleibt in ununterbrochener Funkverbindung mit dem Oberbefehlshaber!

Der Gott des Friedens zermalmt den Feind

Wir dürfen diese Betrachtung mit einer triumphierenden Verheißung abschließen. Ja, wir leben in einer Zeit, in der Skorpione stechen und Schlangen zubeißen können. Doch diese Phase ist zeitlich eng begrenzt. Am Ende des Römerbriefs gibt der Apostel Paulus der Gemeinde in Rom ein Wort mit, das auch dir an jedem Montagmorgen neuen Mut schenken darf:

„Der Gott des Friedens aber wird in Kürze den Satan unter euren Füßen zermalmen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!“

— Römer 16,20

Sieh dir diesen herrlichen Kontrast an: Es ist der Gott des Friedens, der den Zerstörer vernichtet! Er wird den Feind unter deinen Füßen zermalmen. Nicht nur Jesus zertritt die Schlange, sondern Seine Gemeinde wird in Seinen endgültigen Triumph hineingenommen. Der Widersacher, der dich so oft plagen, erschrecken und verletzen wollte, wird zu Staub gemacht werden.

Gehe mit diesem Bewusstsein durch deine Woche: Du bist kein Verlierer, der mühsam um sein Überleben bangen muss. Du bist ein Kind des Höchsten, geschützt durch Sein Blut, ausgerüstet mit Seiner Waffenrüstung und berufen, im Sieg Jesu über jede geistliche Gefahr hinwegzuschreiten!

Impulse zum Mitnehmen für deinen Alltag

  • Ordne die Machtverhältnisse neu: Mache dir jeden Morgen bewusst, dass Gott der unumschränkte Herr des Himmels und der Erde ist. Satan ist kein gleichwertiger Gegner, sondern ein besiegter Kettenhund, der nur das tun darf, was Gott zur Prüfung und Läuterung deines Glaubens freigibt.
  • Tausche Selbstvertrauen gegen Gottesvertrauen: Verlasse dich in deinen Schwachheiten nicht auf dein eigenes Können oder deine mentale Stärke. Tritt deinen Herausforderungen mit dem Bewusstsein entgegen, dass Gottes Kraft gerade in deiner Schwachheit ihre volle Macht entfaltet.
  • Lass dich von Schmerzen nicht entmutigen: Wenn Menschen dir mit giftigen Worten begegnen oder schwierige Umstände wie Skorpione stechen, klammere dich an Römer 8,28. Der Stich mag brennen, aber er kann deiner Seele keinen ewigen Schaden zufügen – Gott wird es dir zum Besten wenden.
  • Lege täglich die Waffenrüstung an: Beginne deinen Tag im Gebet und ergreife bewusst die Wahrheit Seines Wortes, die Gerechtigkeit Christi, den Frieden des Evangeliums, den Schild des Glaubens und den Helm des Heils.
  • Erinnere dich an den kommenden Triumph: Der Feind wird in Kürze unter deinen Füßen zermalmt werden. Begegne den Herausforderungen dieser Woche nicht mit Furcht, sondern mit erhobenem Haupt im Sieg deines Erlösers!

Fragen und Antworten zur Predigt

Was bedeutet es biblisch, auf Schlangen und Skorpione zu treten?

Es ist eine Bildersprache Jesu für geistliche Vollmacht: Gläubige können mitten in feindseligen Umständen, Anfechtungen und giftigen Worten von Menschen standhalten, ohne dass diese ihnen geistlich oder ewig schaden können.

Nein, es gibt keinen Dualismus auf Augenhöhe; Gott ist der alleinige allmächtige Schöpfer, während Satan lediglich ein geschaffener, gefallener Engel ist, dessen Macht streng durch Gottes Souveränität begrenzt ist.

Wie die Predigt anhand von Römer 8,28 aufzeigt, gebraucht Gott selbst die Nöte, Stiche und Angriffe des Widersachers als Werkzeug, um den Glauben Seiner Kinder zu reinigen, zu stärken und sie näher zu sich zu ziehen.

Indem du dir bewusst machst, dass Gottes Zuspruch „Fürchte dich nicht“ auf Seiner Allmacht gründet; du darfst deine Ohnmacht eingestehen und dich darauf verlassen, dass Jesu Kraft in deiner Schwachheit mächtig ist.

Irdische Siegermentalität baut oft auf reines Selbstvertrauen (wie im Sport), während die christliche Siegermentalität allein auf unerschütterlichem Vertrauen in das am Kreuz vollbrachte Werk Jesu Christi beruht.

Indem du die von Gott geschenkte geistliche Waffenrüstung (Epheser 6) täglich im Glauben anlegst, dich an Gottes Wahrheit hältst, auf Christi Gerechtigkeit berufst und alles in beständigem Gebet begleitest.

Dieses von Charles Spurgeon geprägte Bild verdeutlicht, dass der Widersacher zwar laut brüllen und Angst einjagen kann, aber an Gottes kurzer Leine liegt und keinen Schritt weiter gehen darf, als der Herr es erlaubt.

Der Gürtel hält das geistliche Leben und Denken zusammen; wer die Wahrheit der Heiligen Schrift verlässt und Lügen glaubt, verliert unweigerlich auch den festen Halt und das Schwert des Geistes.

Weil der entscheidende Sieg über Sünde, Tod und Finsternis bereits am Kreuz und im leeren Grab ein für alle Mal errungen wurde und Gläubige durch den Glauben untrennbar mit diesem Triumph verbunden sind.

Nach Römer 16,20 wird der Gott des Friedens den Satan in Kürze endgültig unter den Füßen der Gläubigen zermalmen, wenn Christus Seine Herrschaft für die gesamte Schöpfung sichtbar aufrichtet.

Ein Wort zum Nachdenken

An welcher Stelle in deinem Alltag hast du dich in letzter Zeit von den giftigen Einflüsterungen des Feindes einschüchtern lassen? Bist du bereit, noch heute deine Furcht gegen Sein unerschütterliches Wort einzutauschen und an Seiner Hand über die Skorpione hinwegzugehen?

Wir laden dich herzlich ein, diesen Weg des Glaubens nicht allein zu gehen! Besuche unsere Gottesdienste vor Ort, erlebe die stärkende Gemeinschaft der Gemeinde und lass dich Woche für Woche neu für deinen Alltag ermutigen. Du bist herzlich willkommen!

Infografik - Leben im Sieg - Über Schlangen und Skorpione gehen